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SUMMARY:Pro Bono Woche 2022 / Deutschland
DESCRIPTION:European Pro Bono Week 2022 – Deutschland\n21.-25. November\, kostenlose Veranstaltungen\n\n																							 \nPro Bono in Krisenzeiten \nDie vergangenen Jahre mit der Pandemie\, dem Krieg in der Ukraine oder den Auswirkungen des Klimawandels haben uns alle getroffen\, vor allem aber die Schwächsten der Gesellschaft. Auch gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen sehen sich mit neuen und schnell verändernden Herausforderungen in wirtschaftlicher\, sozialer und ökologischer Hinsicht konfrontiert. Welche Rolle spielen dabei Anwält*innen\, die sich für die Zivilgesellschaft engagieren. Wie können Sie mit anderen Akteuren zusammenarbeiten und wirkungsvolle Lösungen entwickeln? \nMontag 21. November 2022\, 14.00-15.30 Uhr \nOnline \nEuropäische Auftaktveranstaltung\nVia Zoom > Informationen und Anmeldung \nDienstag\, 22. November 2022\, 10.00-11.30 Uhr \nOnline-Seminar für gemeinnützige Organisationen – Zielgruppe: Vereine mit Sitz in Deutschland \nDie Satzung – Welche Möglichkeiten und Grenzen zeigt sie auf?\nOft ist den Verantwortlichen nicht bewusst\, dass die Satzung die rechtliche Grundlage aller Handlungsbereiche darstellt. Gerade in Krisenzeiten kann es vorkommen\, dass sich der Arbeitsschwerpunkt ändert oder dass es plötzlich notwendig wird\, einen neuen Vereinszweck in die Arbeit zu integrieren… \nEine Anmeldung zu diesem Seminar ist nicht mehr möglich. \n\n                                                                Mehr lesen\n                         \nReferent*innen: Artur Baron\, Anneke Demel und Georg Dietlein\, CMS Deutschland\nIn vielen gemeinnützigen Organisationen gibt es Unsicherheiten darüber\, wie bindend die Formulierungen in der Satzung sind. Oft ist den Verantwortlichen nicht bewusst\, dass die Satzung die rechtliche Grundlage aller Handlungsbereiche darstellt. Gerade in Krisenzeiten kann es vorkommen\, dass sich der Arbeitsschwerpunkt ändert oder dass es plötzlich notwendig wird\, einen neuen Vereinszweck in die Arbeit zu integrieren. Auch die Gremien und Entscheidungsfindungsprozesse werden in der Satzung abgebildet. Hier kann es vorkommen\, dass ein Mitglied einen Prozess anfechtet oder den Entscheidungsträger*innen nicht klar ist\, wie Befugnisse und Haftung geregelt sind. Diese und weitere grundlegende Fragen zur Bedeutung der Satzung werden im Vortrag der Rechtsanwälte erörtert. \nIm zweiten Teil wird es um die Möglichkeiten gehen\, die insbesondere Vereinen offenstehen\, wenn es darum geht\, neue Finanzierungsmodelle zu erschließen. Neben Grundlagen zu alternativen Rechtsformen und Ausgründungen werden auch die Themen Förderkreis und Fundraising beleuchtet. \nInhalt: \nTeil 1 – Grundlagen \n\nBedeutung der Satzung – auch als Referenz bei vielen Unsicherheiten\nRechtsgrundlage\, Satzungszweck (Politische Arbeit / Gemeinnützigkeit) \nEntscheidungsfindung – in welchem Tempo / in welchen Gremien möglich\nMitgliederversammlung – hier auch kurz etwas zur Notwendigkeit\, das digitale Format festzuschreiben (virtuelle Mitgliederversammlungen)  \n\nTeil 2 – Gestaltungsmöglichkeiten der Finanzierung \n\nWelche Finanzierungen sind womit möglich?\nWelche Möglichkeiten bieten andere Rechtsformen bzgl. der Finanzierung? \nWas ist beim Sponsoring zu beachten?\nWas ist noch Spende\, ab wann ist es ein Umsatz?\nWelche Rolle spielt ein Förderkreis / Förderverein?\n\nIm Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für eine Frage-Antwort-Runde. Hier können weitere Rechtsfragen eingehender dargestellt und erörtert werden. In diesem Online-Seminar wird jedoch keine rechtliche Prüfung von Einzelfällen vorgenommen werden. \nZu den Referenten:  \nArtur Baron ist Gesellschaftsrechtsexperte und berät schwerpunktmäßig Unternehmen bei komplexen Konzernumstrukturierungen und Umwandlungen – auch grenzüberschreitend – sowie bei Aufsichtsratswahlen und zu Corporate Governance. Er ist seit 2017 bei CMS.Anneke Demel unterstützt das CMS-Team in Düsseldorf neben ihrem Studium der Rechtswissenschaften als wissenschaftliche Mitarbeiterin.Georg Dietlein berät deutsche und internationale Unternehmen im Gesellschaftsrecht mit den Schwerpunkten Transaktionen\, Umstrukturierungen und gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten. Er ist seit 2019 bei CMS. \nEine Veranstaltung der UPJ Pro Bono Rechtsberatung in Zusammenarbeit mit dem Pro Bono Deutschland. Die CMS Stiftung unterstützt das Angebot durch die Vermittlung von Referent*innen (Anwält*innen). \nDienstag\, 22. November 2022\, 17.30-19.00 Uhr \nHybride Veranstaltung: Dentons\, Frankfurt & Online via ZoomIm Anschluss an die Veranstaltung wird es für diejenigen vor Ort Gelegenheit zum persönlichen Austausch geben. \nPro Bono in Krisenzeiten – Praxisbeispiele\nPräsentation von drei herausragenden Pro Bono Projekten\, die beispielhaft aufzeigen\, welche Rolle Anwält*innen bei der Bewältigung von aktuellen Krisensituationen spielen können. \nEine Anmeldung zu diesem Seminar ist nicht mehr möglich. \n\n                                                                Mehr lesen\n                         \n1. Rettung einer afghanischen Familie vor den Taliban (Hogan Lovells) \nShannon Galpin\, Frauenrechtsaktivistin\, wandte sich im Sommer 2021\, als die Taliban die Macht in Afghanistan ergriffen\, an Hogan Lovells\, um Unterstützung bei der Rettung afghanischer Radsportlerinnen und deren Familien zu erhalten. Hogan Lovells mobilisierte rasch eine globale Task Force. Dem Team aus München gelang die Rettung einer Familie nach Bayern und die Zusammenführung mit ihrer Tochter\, die einst die Radsportbewegung in Afghanistan maßgeblich mitanführte (siehe hierzu auch das Video: Changing Lives through Pro Bono – YouTube). \n \nReferent*innen: Nicole Saurin und Katrin Weixlgartner\, Hogan Lovells zusammen mit Zakia und Reihana Mohammadi \n  \n2. Prozessbeobachtung Al-Khatib-Verfahren vor dem OLG Konstanz (Clifford Chance für Human Rights Watch) \nZwischen 2020 und 2022 hat Clifford Chance den weltweit ersten Prozess wegen Staatsfolter in Syrien für Human Rights Watch über mehr als einhundert Prozesstage dokumentiert und begleitet. \n \nReferent*innen: Whitney-Martina Nosakhare\, Human Rights Watch / Alexander Suttor\, Clifford Chance \n  \n3. Mit regenerativer Landwirtschaft gegen den Klimawandel (CMS Deutschland für Climate Farmers) \nClimate Farmers setzen sich für regenerative Landwirtschaft in Europa ein. Ziel der Organisation ist es\, durch das Binden von Kohlenstoff in landwirtschaftlich genutzten Böden und die Qualifizierung und Unterstützung von Landwirt*innen\, das Ökosystem zu stabilisieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. \nReferent*innen: Ivo Degen\, Climate Farmers / Anastasia Shelestova\, CMS Deutschland \nModeration: Peter Braun\, Pro Bono Deutschland  \nDie Pro Bono Woche würdigt die Rolle von ehrenamtlichen Anwält*innen bei der Unterstützung der Zivilgesellschaft und der Förderung des Zugangs zum Recht. Eine Veranstaltung des Pro Bono Deutschland in Zusammenarbeit mit der UPJ Pro Bono Rechtsberatung.                         \nDonnerstag\, 24. November 2022\, 10.00-11.30 Uhr \nOnline-Seminar für gemeinnützige Organisationen \nDas Arbeitsverhältnis – Dos and Don’ts\nWie sollten Einstellungsprozess und Arbeitsverhältnis gestaltet sein und was ist bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer*innen zu beachten? \nEine Anmeldung zu diesem Seminar ist nicht mehr möglich. \n\n                                                                Mehr lesen\n                         \nReferentinnen: Wiebke Schulz und Nurdan Adamidis\, Dentons\nMit der Einstellung neuer Teamkolleg*innen gilt es\, das Arbeitsverhältnis zu gestalten: Was ist bei der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer*innen zu beachten? Welche Aspekte werden im weiteren Verlauf des Arbeitsverhältnisses\, z. B. im Zusammenhang mit Urlaub\, relevant? Endet das Arbeitsverhältnis automatisch\, wenn die/der Mitarbeiter*in in Rente gehen kann? \nInhalt: \n\nWas ist im Vorfeld sowie im Zusammenhang mit der Begründung eines Arbeitsverhältnisses zu beachten (z. B. Stellenausschreibung\, Bewerbungsgespräch)?\nWann liegt überhaupt ein Arbeitsverhältnis vor?\nWelche Regelungen sind etwa aufgrund der Reform des Nachweisgesetzes im Arbeitsvertrag aufzunehmen?\nWelche Aspekte gilt es im Verlauf des Arbeitsverhältnisses zu berücksichtigen?\nWas ist im Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zu beachten?\n\nIm Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für eine Frage-Antwort-Runde. Hier können weitere Rechtsfragen eingehender dargestellt und erörtert werden. In diesem Online-Seminar wird jedoch keine rechtliche Prüfung von Einzelfällen vorgenommen werden. \nZu den Referentinnen: \nBeide Anwältinnen beraten in allen Fragen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts mit einem besonderen Fokus auf der gerichtlichen sowie außergerichtlichen Vertretung von Arbeitgebern. \nWiebke Schulz berät zudem zu allen arbeitsrechtlichen Fragen im Transaktionskontext\, z. B. im Rahmen von Zusammenschlüssen und Übernahmen. \nNurdan Adamidis berät außerdem bei Arbeitnehmerentsendungen sowie im Zusammenhang mit den daraus folgenden aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen. \n  \nEine Veranstaltung der UPJ Pro Bono Rechtsberatung in Zusammenarbeit mit dem Pro Bono Deutschland. \n  \nDonnerstag\, 24. November 2022\, 17.30-18.30 Uhr \nErfahrungsaustausch \nImmigration4Ukraine\nHerausforderungen\, Erkenntnisse und Ausblick nach acht Monaten Rechtshilfe für Geflüchtete aus der Ukraine… \nEine Anmeldung zu diesem Seminar ist nicht mehr möglich. \n\n                                                                Mehr lesen\n                         \nMit: \n\nIaroslava Arakelian\, Freshfields Bruckhaus Deringer\nYassin Berrou\, Paul Hastings\nTara Eydeler\, Refugee Law Clinics Deutschland\nBohdana Kutsenko\, CMS Deutschland\nJan Vollkammer\, Gibson Dunn & Crutcher\nKilian Popov\, Morrison & Foerster\nBenita Piechaczek\, UPJ Pro Bono Rechtsberatung\nKatja Josenhans\, Pro Bono Deutschland\n\nSeit Beginn des Projektes engagieren sich im Rahmen von I4U Kanzleien und Einzelanwält*innen für die Geflüchteten aus der Ukraine: Einzelne Teams betreuen die Erstellung und die Updates der FAQs für die Online-Plattform\, Mitarbeiter*innen aus Kanzleien unterstützen auf administrativer Ebene im Projekt und eine Vielzahl von Anwält*innen und Mitglieder der Refugee Law Clinics übernehmen die Beratung der täglich eingehenden Einzelanfragen. Seit April betreut die UPJ Pro Bono Rechtsberatung gemeinsam mit dem Pro Bono Deutschland Immigration4Ukraine. Teile der Projektstruktur mussten gänzlich neu konzipiert werden – anderes konnte auf das bestehende Pro-bono-Programm aufbauen.Die Veranstaltung versammelt Erfahrungsberichte von engagierten Kanzleien und Stimmen aus dem Organisationsteam. Nach acht Monaten Rechtshilfe für Ukraine-Geflüchtete resümieren wir aus unterschiedlichen Perspektiven und schauen auf die Herausforderungen und auf die Möglichkeiten für zukünftige Projekte. \nEine Veranstaltung der UPJ Pro Bono Rechtsberatung in Zusammenarbeit mit dem Pro Bono Deutschland. \nFreitag\, 25. November 2022\, 10.00-11.30 Uhr \nOnline-Seminar für gemeinnützige Organisationen  \nDer Datenschutz – Wenn neue Hilfsangebote und IT-Strukturen entstehen\nZur Koordination der Hilfs-Angebote sind in diesem Jahr u.a. zahlreiche Online-Plattformen entstanden\, die personenbezogene Daten erfassen. Welche Anforderungen gelten für Organisationen im Bereich des Datenschutzes… \nEine Anmeldung zu diesem Seminar ist nicht mehr möglich. \n\n                                                                Mehr lesen\n                         \nReferenten: Christoph Werkmeister und Julian Boatin\, Freshfields Bruckhaus Deringer\nIn diesem Jahr starteten viele gemeinnützige Organisationen und Sozialunternehmen Hilfsangebote für die ankommenden Menschen aus der Ukraine. Gerade in Krisenzeiten\, wenn schnell neue Arbeitsformate geschaffen werden\, zeigt sich\, dass der Datenschutz nach wie vor Herausforderungen birgt. Zur Koordination der Angebote sind zahlreiche Online-Plattformen entstanden\, die personenbezogene Daten erfassen. Welche Anforderungen gelten für Organisationen\, wenn sie mit personenbezogenen Daten agieren? Wie müssen die Arbeitsabläufe für die Nutzer*innen transparent gemacht werden? Was gehört in die Datenschutzerklärung und was eher in die AGB?Die Referenten erläutern die Grundlagen und Fallstricke des Datenschutzes und werden dazu beitragen\, dass die notwendigen Aufgaben und Abläufe für engagierte Organisationen klarer werden. \nInhalte: \n\nDatenschutzkonforme Verwertung von Daten\nWarum es sinnvoll ist\, eine*n Datenschutzbeauftragten zu ernennen?\nWie lassen sich DSGVO-konforme Arbeitsabläufe etablieren?\nWas ist beim Umgang mit besonders sensiblen Daten (z.B. Gesundheitsdaten\, Daten über ethnische Herkunft) zu beachten?\nWas ist beim Einsatz von IT-Infrastruktur (Hosting\, Apps und Server) mit Blick auf Sicherheit und Datenschutz zu beachten?\n\nIm Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für eine Frage-Antwort-Runde. Hier können weitere Rechtsfragen eingehender dargestellt und erörtert werden. In diesem Online-Seminar wird jedoch keine rechtliche Prüfung von Einzelfällen vorgenommen werden. \nZu den Referenten: Christoph Werkmeister ist Rechtsanwalt (Partner) und globaler Co-Leiter der Daten- und Technologiepraxis von Freshfields Bruckhaus Deringer. Er berät zu strategischen Daten- und IT-Projekten sowie zu aktuellen technologischen Themen wie digitaler Märkte- und KI-Regulierung. Neben umfassender Erfahrung in streitigen Verfahren vor Regulierungsbehörden und Gerichten sowie bei internen Untersuchungen unterstützt er zahlreiche transformative Technologieprojekte. \nJulian Boatin ist Rechtsanwalt (Associate) und Mitglied der Praxisgruppe Datenschutz und Technologie der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Er berät Unternehmen in allen Fragen rund um neue Technologien\, Datenschutz und Medien. Seine Schwerpunkte technologiegetriebene Projekte\, die Einhaltung der Allgemeinen Datenschutzverordnung sowie Beratungen zu IT/IP-Recht und Cybersicherheit. \nEine Veranstaltung der UPJ Pro Bono Rechtsberatung in Zusammenarbeit mit dem Pro Bono Deutschland.
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