Informationen für Non-Profit-Organisationen

Die Pro-bono-Rechtsberatung richtet sich an Non-Profits, die in Deutschland tätig sind oder dies anstreben und nicht in der Lage sind, finanzielle Mittel für die Rechtsberatung aufzuwenden. Darüber hinaus beachten Sie bitte Folgendes:

Auch eine Pro-bono-Unterstützung benötigt Ihre Mitwirkung. Dafür sollten Sie eine Ansprechperson mit entsprechenden zeitlichen Ressourcen für die Bearbeitung von Rückfragen bzw. die Umsetzung der Rechtsberatungsergebnisse zur Verfügung stellen. Ihr Vorstand oder Ihre Geschäftsführung sollten der Pro-bono-Rechtsberatung zustimmen. Das gewünschte Ergebnis sollte von Ihnen direkt genutzt werden. Sozialunternehmen bittet UPJ um einen Nachweis einer bindenden Verpflichtung, Überschüsse nicht privat zu entnehmen und zur Förderung der ideellen Aktivitäten einzusetzen.

UPJ prüft diese Punkte und bereitet Ihre Pro-bono-Anfrage für die Vermittlung an Kanzleien entsprechend auf.
Pro Vermittlungsfall wird eine Gebühr erhoben, die der Ernsthaftigkeit der Pro-bono-Arbeit auch auf Seiten der NPO stärkeren Ausdruck verleiht. Rechtsfragen von Privatpersonen und kurzfristige Anfragen können nicht vermittelt werden.

So funktioniert’s

Pro-bono-Unterstützungsanfrage aufgeben?

FAQs für NPO und Sozialunternehmen

Für welche Rechtsfragen können Sie eine Pro-bono-Rechtsberatung erhalten?
Die Pro-bono-Rechtsberatung umfasst eine Vielzahl rechtlicher Themen. Eine Übersicht exemplarischer Rechtsgebiete finden Sie auf der Startseite.
Für welche Themen kann ich keine Unterstützung erhalten?
Die Pro-bono-Rechtsberatung deckt ein breites Portfolio an Rechtsgebieten ab, aber es gibt bestimmte Anfragen, die wir nicht akzeptieren. Dazu gehören

  • die Vertretung von Einzelpersonen oder die Rechtshilfe für Privatpersonen
  • eilige Fristsachen
  • die Anfrage im Namen eines Dritten
  • verwaltungsrechtliche oder steuerliche Fragen, die nicht mit einer Rechtsfrage zusammenhängen
Wie viele Rechtsfragen kann ich einreichen?
Grundsätzlich können Sie unbegrenzt viele Rechtsfragen einreichen. Manchmal können mehrere rechtliche Fragen in einem Pro-bono-Mandat zusammengeführt werden. Manchmal müssen komplexere Fragen auf mehrere Mandate aufgeteilt werden. Dies wird im Eingangstelefonat gemeinsam mit Ihnen geklärt.
Mit welchem Kostenbeitrag muss ich rechnen?

UPJ erhebt pro Vermittlungsfall einen geringen Beitrag, sofern eine Fragestellung an eine Kanzlei vermittelt werden konnte. Dieser Beitrag soll die Ernsthaftigkeit der Fragestellung und der erforderlichen Mitwirkung verdeutlichen, damit die Rechtsberatung auch mit einem zeitnahen Ergebnis endet. Dieser Beitrag richtet sich einerseits nach der Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen einer NPO und andererseits nach der Komplexität Ihrer Fragestellung, die evtl. in mehrere Pro-bono-Mandate aufgeteilt werden muss:

A: Kleine Organisationen und Initiativen bis 10 Mitarbeiter/innen

  • 50 € einfache Fragestellung
  • 75 € komplexere Fragestellung

B: Mittlere Organisation bis 30 Mitarbeiter/innen

  • 100 € einfache Fragestellung
  • 130 € komplexere Fragestellung

C: Größere Organisation bis 100 Mitarbeiter/innen

  • 150 € einfache Fragestellung
  • 180 € komplexere Fragestellung

D: Große Organisation über 100 Mitarbeiter/innen

  • 200 € einfache Fragestellung
  • 250 € komplexere Fragestellung
Die Kanzlei reagiert nicht mehr – was soll ich tun?
Bitte nehmen Sie Kontakt mit UPJ auf, um eventuell auftretende Probleme zu lösen.
Die rechtlichen Bedarfe meiner Organisation haben sich geändert. Kann ich die im Formular angegebene Fragestellung noch anpassen?
Die Kanzleien melden sich für spezifische Fragestellungen und führen die mit Ihnen besprochenen Aufgaben aus. Wenn Sie zusätzliche oder andere Unterstützung benötigen, senden Sie UPJ bitte Ihre neue Rechtsfrage über das Anmeldeformular. Wenn Ihre Fragestellung noch nicht vermittelt wurde, geben Sie UPJ bitte umgehend Bescheid, um die Beschreibung Ihrer Rechtsfrage für die Kanzleien zu ändern.
Kann ich mit der Kanzlei weiterarbeiten, nachdem das Pro-bono-Mandat abgeschlossen ist?
Grundsätzlich ja. UPJ ermutigt NPO, Kanzleien sowie Anwältinnen und Anwälte, eine Beziehung miteinander aufzubauen. Doch es besteht keine Verpflichtung, über das Pro-bono-Projekt hinaus zusammenzuarbeiten. UPJ empfiehlt Ihnen, sich ggf. mit neuen oder weiteren Rechtsfragen für eine neue Vermittlung anzumelden.
Welche Anfragen kann UPJ nicht zur Vermittlung annehmen?

Grundsätzlich kann über Pro-bono-Rechtsberatung ein breites Spektrum an Anfragen und Rechtsgebieten abgedeckt werden. Insbesondere folgende Anfragen können wir jedoch nicht zur Vermittlung annehmen:

  • kurzfristige Anfragen;
  • Anfragen im Namen eines Dritten;
  • Anfragen von Einzelpersonen, die nicht im Zusammenhang mit der Gründung einer Organisation stehen;
  • Anfragen für gerichtliche Vertretung.

Wissenswertes

Hier finden Sie hilfreiche Materialien, interessante Texte und Studien zu Pro-bono-Rechtsberatung.

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt dazustellen.Den Browser jetzt aktualisieren

×