Informationen für Kanzleien

Die UPJ Pro Bono Rechtsberatung ist ein Angebot für engagierte Kanzleien, aber auch für einzelne Anwält*innen, die Non-Profit-Organisationen unentgeltlich und zeitlich begrenzt bei ihren Rechtsfragen unterstützen möchten.

Die Beratungsbedarfe der Organisationen sind so vielfältig wie die Non-Profit-Landschaft selbst und reichen von der Gründung über die Gestaltung von Arbeits- und Zuwendungsverträgen bis hin zu Fragen im Umgang mit geistigem Eigentum.

UPJ als ‚Clearinghouse‘ prüft anfragende Organisationen und bereitet ihre Pro-bono-Anliegen so auf, dass Auftrag und Ziel der Rechtsberatung geklärt sind und beide Parteien sofort mit der Zusammenarbeit beginnen können. Die Prüfung der Organisationen erfolgt anhand einer Checkliste. Bitte beachten Sie, dass Pro-bono-Mandate in jeder Hinsicht berufsrechtlichen Vorschriften unterliegen. Für weitere Informationen wird auf die FAQs verwiesen.

So funktioniert’s …

Haben Sie Interesse, ein Pro-bono-Mandat zu übernehmen?

1
Nehmen Sie über das Formular Kontakt mit uns auf.

2
UPJ sichtet Ihre Informationen und klärt weitere Details in einem telefonischen Erstgespräch.

3
Sie erhalten regelmäßig einen Newsletter mit offenen Rechtsfragen per E-Mail, über den Sie sich für Pro-bono-Mandate bewerben können.

4
Die NPO wählt die Kanzlei für ihr Mandat aus und UPJ stellt den Kontakt zwischen Ihnen her.

5
NPO und Kanzlei nehmen Kontakt auf, konkretisieren die Zusammenarbeit und beginnen mit der Bearbeitung des Mandats.

6
Nach erfolgreichem Abschluss des Pro-bono-Mandats bittet Sie UPJ um Ihr Feedback.

Geschichten

Kontaktstelle Wohnen
„Mithilfe des UPJ Netzwerks haben wir eine tolle Anwältin gefunden, die uns fachkundig beraten und uns dadurch in unserer Organisationsentwicklung unterstützen konnte, sodass wir unsere gemeinnützige Arbeit für Geflüchtete weiter anbieten können.“

weiterlesen

Die Kontaktstelle Wohnen unterstützt seit 2016 geflüchtete Menschen bei der Suche nach eigenem Wohnraum in und um Leipzig. Ein Leben in Gemeinschaftsunterkünften ist geprägt von mangelnder Privatsphäre sowie der einhergehenden Stigmatisierung und Isolation. Die Mitarbeiter*innen begleiten die Wohnungssuche, die Kommunikation mit den Vermieter*innen und die nötigen Formalitäten. Das Projekt bietet derzeit über 1000 Sprechstunden pro Jahr und leistet einen wichtigen Beitrag für eine selbstbestimme Zukunft vieler Menschen.
https://kontaktstelle-wohnen.de

[Foto (Team): © startsocial/Gordon Welters]

Wissenswertes

Hier finden Sie hilfreiche Materialien und interessante Texte zu Pro-bono-Rechtsberatung: