Informationen für Kanzleien

Die Pro-bono-Rechtsberatung ist ein Angebot für engagierte Kanzleien, aber auch für einzelne Anwältinnen und Anwälte, die Non-Profit-Organisationen unentgeltlich und zeitlich begrenzt bei ihren Rechtsfragen unterstützen möchten.

Die Beratungsbedarfe der Organisationen sind so vielfältig wie die Non-Profit-Landschaft selbst und reichen von der Gründung über die Gestaltung von Arbeits- und Zuwendungsverträgen bis hin zu Fragen im Umgang mit geistigem Eigentum.

UPJ als „Clearinghouse“ prüft anfragende Organisationen und bereitet ihre Pro-bono-Anliegen so auf, dass Auftrag und Ziel der Rechtsberatung geklärt sind und beide Parteien sofort mit der Zusammenarbeit beginnen können. Bitte beachten Sie, dass Pro-bono-Mandate in jeder Hinsicht denselben Anforderungen genügen müssen, wie reguläre Mandate, die Sie übernehmen.

So funktioniert’s

Haben Sie Interesse, ein Pro-bono-Mandat zu übernehmen?

FAQs für Kanzleien

Wer kann sich für die Pro-bono-Rechtsberatung registrieren?
  • Kanzleien, die in Deutschland rechtsberatend tätig sind
  • Einzelne Anwältinnen/Anwälte mit deutscher Zulassung
  • Inhouse-Juristinnen und -Juristen
  • nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) zur unentgeltlichen rechtlichen Beratung befugte Personen.

Grundsätzlich ist eine Berufshaftpflichtversicherung Voraussetzung für die Registrierung.

Bis wann kann ich ein Angebot abgeben?
Sie sollten sich innerhalb von zwei Wochen für ein Mandat, das im Newsletter beschrieben wird, bewerben und die dafür erforderlichen internen Klärungen herbeigeführt haben. Neue Mandate werden hier jeweils als „NEU“ markiert. Mandate verbleiben ggf. bis zu drei Monate in der Fallliste.
Wie viel Zeit habe ich, um die Arbeit fertigzustellen?
UPJ spricht vorab mit jeder Organisation und versucht, wenn möglich, wichtige Termine schon in der Projektbeschreibung zu nennen. Dennoch sollten Sie in Ihrem telefonischen Erstgespräch alle Fristen und Termine nochmals abstimmen.
Was soll ich tun, wenn die Arbeit komplexer oder zeitaufwendiger ist, als gedacht?
Bitte teilen Sie UPJ mit, wenn Sie wider Erwarten nicht mehr helfen oder vereinbarte Termine nicht einhalten können. UPJ wird ggf. versuchen, gemeinsam mit Ihnen und der NPO eine Lösung zu finden.
Die NPO reagiert nicht mehr - was soll ich tun?
Bitte nehmen Sie Kontakt mit UPJ auf. Eventuell auftretende Probleme löst UPJ.
Was soll ich tun, wenn die NPO mich bittet, an einem Rechtsproblem zu arbeiten, das nicht in der ursprünglichen Beschreibung des Mandats enthalten war?
UPJ weist alle NPO darauf hin, dass die Pro-bono-Rechtsberatung nur für die eingangs mit ihr abgestimmten Fragestellungen durchgeführt wird. Diese werden im Newsletter beschrieben, auf den Sie sich im Rahmen Ihrer Verfügbarkeiten gemeldet haben. Bitte teilen Sie UPJ mit, wenn sich eine NPO nicht daran hält, oder wenn im Verlauf der Bearbeitung Ihres Mandats weitere Fragestellungen auftreten. UPJ wird die NPO dann bitten, sich mit weiteren Fragestellungen erneut anzumelden.
Kann ich mit der Organisation weiterarbeiten, nachdem das Mandat abgeschlossen ist?
Ja. UPJ ermutigt Kanzleien sowie Anwältinnen und Anwälte Beziehungen zu den NPO aufzubauen, mit denen sie arbeiten. Doch es besteht keine Verpflichtung, weiterhin für sie zu arbeiten. Darauf weisen wir auch die NPO hin.
Den NPO empfiehlt UPJ, sich ggf. mit neuen oder weiteren Rechtsfragen für eine neue Vermittlung anzumelden.

Wissenswertes

Hier finden Sie hilfreiche Materialien, interessante Texte und Studien zu Pro-bono-Rechtsberatung.

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